Das Klima - ab Juni fast immer an der Grenze von 40 Grad und nachts nie unter 30 Grad  - , Feuer - überall und schreckliche Zerstörungen von Wald und Feld und Feuer entsteht nicht von selbst, es wird angezündet - . das Meer mit 30 Grad und der Vulcan, der Etna, der dem Tourismus Ehrgeiz sehr weh getan hat...ja, es war nicht schön ...
...und wir waren nicht nur um uns besorgt sondern natürlich um unsere Oliven. Seit April hat es hier nicht geregnet, auch jetzt im September ist die tägliche Temperatur noch 30 Grad. Wir konnten bewässern und das haben wir getan, um den Bäumen zumindest ein bisschen zu helfen. Leider sind sehr wenige Oliven an den Bäumen und das nicht nur bei uns sondern in der ganzen Umgebung. Das liegt wohl an den Klimabedingungen zur Befruchtungszeit im April . Es kann der falsche Wind oder zu starker Wind gewesen sein. Aber die wenigen Oliven sehen sehr gut aus! 
Sobald die Erntezeit beginnt, werden wir versuchen, bei anderen Olivenbauern Oliven hinzuzukaufen, damit wir den Bedarf unserer treuen Kunden befriedigen können. Mal sehen, ob es klappt. Aber wir verlieren die Zuversicht nicht! Manfred Kirschner hat schon das Aquarell für die neue Box entworfen.
Danke Mani, wie immer super!!!!
Es wird unsere Jubiläumsausgabe, unser 10. Jahr hier in Menfi.
Naja, trotz Allem hatten wir viel Besuch, aus der Valle d'Aosta, aus München, aus Triest und haben dann gemeinsam mit unseren Freunden unsere nähere und weitere Umgebung entdeckt. 

Gibellina ist in diesem Jahr Hautstadt der zeitgenössischen Kunst. Der Titel “Italienische Hauptstadt der zeitgenössischen Kunst” wird zum ersten Mal in Italien vergeben und verleiht Gibellina eine noch nie dagewesene Rolle im nationalen Kulturpanorama. Die Stadt, nach dem Erdbeben von 1968 neu aufgebaut, in der die Kunst eine zentrale Rolle bei der Neudefinition des städtischen Raums und der kollektiven Identität spielte, wird nun zum Schauplatz einer umfassenden Reflexion über die Beziehung zwischen künstlerischer Produktion, Gemeinschaft und Territorium. Portami il futuro knüpft in idealer Weise an die Erfahrungen von Ludovico Corrao an, der den kulturellen Wiederaufbau von Gibellina zunächst als Bürgermeister und dann als Präsident der Stiftung Orestiadi vorangetrieben hat. Das Programm will diesen Ansatz erneuern, indem es die zeitgenössische Kunst als gemeinsame Praxis von Künstlern, Bürgern und Institutionen und als Instrument zum Aufbau sozialer und staatsbürgerlicher Beziehungen positioniert. In diesem Sinne wird der Begriff “Hauptstadt” neu interpretiert, und zwar nicht als Konzentrationszentrum, sondern als offener Raum für eine weit verbreitete kulturelle Produktion. 
Und wir haben mitgemacht und es war einfach gut, sehr gut mit Virgilio Sieni, seiner Truppe und den Menschen in Gibellina. 
Jaund dann waren wir  in Segesta, auf dem Monte Adranone, in Selinunte, in Giuliana und sind sogar bis Tindari und Reggio Calabria gefahren, trotz Hitze.  und am Ende war es ein harter aber guter Sommer, dank unserer Freunde 
und den vielen Menschen, die sich hier täglich bemühen, das Leben so gut wie möglich zu gestalten. 
und ach ja, ich vergaß es beinahe, wir haben auch unseren berühmten Wein gemacht!

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